Montag, 1. Dezember 2008

Kauai - Teil 2 (Sonntag, 30.11.08)


Napali (=Küste). Die 26 km lange Nordwestküste von Kauai muss man entweder mit dem Helikopter, Kajak oder Boot erkunden. Da das Meer im Winter sehr bewegt ist, kommt Kajak nicht mehr in Frage. Wir wählen das Schiff und starten Mitte Nachmittag mit einer 12er Gruppe ab Port Allen (Tabletten gegen Sea sickness haben wir noch rechtzeitig eingenommen - zum guten Glück wie sich später herausstellt).


Meerestiere sieht man vor allem am Morgen, am Nachmittag sind gerade die Delfine weiter draussen am Fischen. Doch, wir haben Glück. Nach rund einer Stunde begleiten uns plötzlich vier Delfine. Gewicht eines Delfins: rund 700 kg, schwimmt bis 50 km/h, hochintelligent und sehr sozial. Wir sind begeistert, insbesondere nachdem einer vor unseren Augen einen vier Meter Sprung hinlegt. Das sei ein wahrer Glücksfall, meint der Captain.






Napali Coast, hier wurde u.a. Jurassic Park gedreht.

Samstag, 29. November 2008

Kauai - Teil 1 (Samstag, 29.11.)

Wenn Du am Morgen auf Kauai vom Hahn geweckt wirst, dann nerve Dich nicht über den Bauer von nebenan. Dann nützt es auch nichts, sich (wie kürzlich im Tessin geschehen) bei der Gemeinde zu beschweren und zu verlangen, dass der Hahn eingesperrt wird. Auf Kauai steht nämlich praktisch an jeder Ecke ein Hahn oder ein Huhn. Das fängt schon am Flughafen an. Es herrscht pausenlos ein Gegacker. Tausende Hühner leben wild auf der Insel. Ursprünglich als Kampftiere gehalten, haben sich die Tiere nach einem gewaltigen Hurrikan verselbständigt und wie wild vermehrt. Auf Kauai findet man noch echte Freilandhaltung!


Was uns sonst noch spontan auffällt?
Nicht nur viele Hühner. Viele unbeschreiblich schöne Landschaften, viele Kirchen (praktisch an jeder Ecke) und.... viele Hippies. Die Insel hat offenbar vor Jahren ganze Scharen von alt 68ern angezogen. So wird viel Hula Hula getanzt und überall Bio- und sonstige gesunde Ware angeboten. Hier im Bild eine Frau, die pausenlos barfuss tanzend und singend durch ein Städtchen schwebt (ohne Hut). Nobody cares...


Kauai ist die älteste hawaiianische Insel und weniger touristisch als z.B. Maui. Landschaftlich unheimlich reizend mit Canyons...


schroffen Felsen, Süsswasserflüssen, reizenden Stränden


und einer Gegend, wo weltweit am meisten Regen fällt. Das erfahren wir heute hautnah. Es regnet in den Bergen was das Zeugs hält. Auf der Nordseite der Insel sind zudem 8-9 Meter hohe Wellen angesagt.

Polizeistation von Kapa am Samstag geschlossen...


Das meist vermietete Auto auf der Insel...

28.11.08 - Weiterreise Honolulu - Kauai

Letzte Abend-Impressionen vom Süden Mauis...



...dann folgt ein Insel-Hopping via Honolulu auf der Insel Oahu...


...hier im Bild der bekannte Waikiki Beach...


...nach Kauai der nördlichsten Insel.

Maui - Haleakala Wanderung

Bis vor 100 Jahren floss hier Lava.





Donnerstag, 27. November 2008

Maui Teil 3, Donnerstag 27.11., Haleakala

Tagwache um 03:50 Uhr. Der Sonnenaufgang auf dem rund 3'000 m hohen Haleakala soll eindrücklich sein. So fahren wir in 2 Stunden von 0 auf 3'000 Meter ü.M. und zurück in den Winter bei 0°C.


Wir sind nicht die einzigen, die den Sonnenaufgang sehen wollen. Einige in kurzen Hosen und T-Shirt, andere wie wir in Outdoor-Jacke...


Maui Teil 2 - 26.11.

Die Nordküste war u.a. Spot für James Bond 007 - "Die another day". Hier sind die Winde top, die Wellen hoch. Hier treffen sich Surfer aus aller Welt. Hier befindet sich aber auch die "Road to Hana", eine der schönsten Strassen de Welt. So steht es zumindest im Reiseführer. Mit Superlativen sind die Reisenden etwas zurückhaltender. Schliesslich ist eine Fahrt durch die CH-Alpen nicht zu toppen ;-)

Die Road to Hana ist eine schier endlose Küstenstrasse mit über 600 Kurven durch Dschungel und Urwald.




Weit hinten, nach rund 2,5-3 h fahren, folgt dann eben das Dörfchen Hana mit den besten Burgers der Insel (Hanas Ranches) und einer kleinen Post. Der Pöstler erzählt uns stolz, dass er soeben aus Europa zurückgekehrt ist und in Luzern im Astoria geschlafen habe. Der Pilatus sei top gewesen. Und schon sind wir wieder bei den Superlativen angelangt.